April 2018

Frauen unter Mehrfachbelastung

Vortrag auf Einladung der Frauen-Union Kreis Kronach

Frauen in der "Generation Mitte" stehen unter Mehrfach-Belastung. Neben eigenem Beruf und eigener Familie kümmern sie sich oft noch um Enkelkinder, Eltern und Schwiegereltern. Obwohl sich die Familienformen pluralisieren und neben der klassischen Familie, andere Lebenswirklichkeiten heutzutage einen hohen Legitimationsgrad aufweisen, wird die Betreuung von Angehörigen hauptsächlich von Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren übernommen.

Das wurde angesichts eines Fachvortrags der Kronacher Soziologin Prof. Dr. Veronika Hammer deutlich.

Sie hatte zahlreiche Zahlen aus einer aktuellen Erhebung der Bertelsmann-Stiftung mitgebracht, die auch belegen, dass Männer sich heutzutage verstärkt einbringen, im Gegensatz zu Frauen jedoch meist nicht bereit sind, Arbeitszeit zugunsten von Betreuungszeit zu reduzieren.

Häusliche Pflege stärken

FU-Kreisvorsitzende Sibylle Fugmann und ihre Stellvertreterin Susanne Daum überreichten ein Präsent aus der Arnika-Stadt

Zu dem außergewöhnlichen Vortragsthema hatte der Kreisverband der Frauen-Union Kronach (FU) in die Arnika-Akademie nach Teuschnitz eingeladen. Neben Mitgliedern der Frauen-Union waren zahlreiche Frauen aus dem Familien- und Gesundheitsbereich anwesend. Nach dem Vortrag entstand eine konstruktive und übereinstimmende Diskussion, moderiert von FU-Kreisvorsitzender Sibylle Fugmann.

Das Thema "Leben im Alter" nahm dabei breiten Raum ein. Betreutes Wohnen und Senioren-WG's werden zukünftig an Bedeutung gewinnen, so die einhellige Meinung. Zudem sollten Angehörige bei der häuslichen Pflege von Familienangehörigen mehr Unterstützung erhalten und die häusliche Pflege insgesamt gestärkt werden.

Susanne Daum hatte eingangs die Anwesenden in Teuschnitz begrüßt und die Arnika-Akademie vorgestellt. Zu Beginn gab es einen Imbiß mit Zutaten aus der Region.



März 2018

Wohin in Kronach? Was macht Kronach als Lebensmittelpunkt attraktiv?

Junge Union Kronach greift das Thema auf

Die Mitglieder des JU-Ortsverbandes diskutierten zusammen mit 2. Bürgermeisterin Angela Hofmann über Ausbildungs- und Bildungsangebote und erläuterten zu Freizeitangeboten ihre Vorstellungen. 

Party-Location im Stadtgebiet

Bedauert wurde, dass die Veranstaltungstermine und Partys im Kronacher Schützenhaus wegen Lärmbelästigung stark eingeschränkt wurden. Notwendige bauliche Verbesserungen könnten hier möglicherweise Abhilfe schaffen. Dies werde derzeit geprüft, meinte JU-Kreisvorsitzender und Stadtrat Markus Oesterlein. Grundsätzlich fehlt in Kronach ein Saal, in dem wöchentlich Partys durchgeführt werden können.

Die Mitglieder sprachen sich dafür aus, das Schützenhaus zu sanieren und zu einer Stadthalle, die unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird, zu erweitern. Auch andere Standorte für eine mögliche Stadthalle wurden diskutiert. Man könne sich diese auch gut in der Innenstadt vorstellen.

Dank an Gaststätten-Betreiber

JU-Ortsvorsitzender Markus Rieger meinte, Versammlungsräume seien auch für Vereine und Gruppen sehr wichtig. „Öffentliche Räume sind eine Grund-Voraussetzung für ein lebendiges Vereinsleben.“ so Rieger. Man könne jedem Tanz- und Gaststättenbetreiber dankbar für sein Angebot sein.

LGS-Park ist Naherholungsgebiet

Die JU-Mitglieder sprachen sich ebenso für Neuerungen am LGS-Gelände aus. 16 Jahre nach der Anlage des Geländes könne man durchaus über die ein oder andere Verbesserung nachdenken. Emanuel Bauer verwies dabei auf das Naherholungsgebiet „Röhrensee“ in Bayreuth. Tierpark, Generationenspielplatz und Bootsverleih kämen bei der Bevölkerung sehr gut an. Bei einer gemeinsamen Besichtigung könne man prüfen, ob ein ähnliches Konzept auch für das LGS-Gelände passen würde. 

Wie kann die Stadt den Einzelhändlern helfen?

Zum Thema „Einzelhandel“ überlegten die Mitglieder, wie die Stadt den Betrieben helfen könne. Diesbezüglich wolle man das Gespräch mit Einzelhändlern suchen. Feststellen können man auch in größeren Städten, dass Händler, die ihr Angebot im Laden mit einem Online-Angebot kombinieren, gute Zukunftsperspektiven hätten.